Vossenacker Fuchsjagd: Wenn Engel reisen…

…wird das Wetter schön!
Als ab Mittwoch die ersten Voraussagen ein sonniges und warmes Frühlingswochenende prophezeiten, freute ich mich täglich mehr auf meine erste „Fuchsjagd“ in Vossenack. Dieses Turnier wurde heuer zum vierten Mal von der „Bogengemeinschaft Mensch und Natur“ ausgerichtet, die die 32 Ziele dazu teils im eigenen Parcours, teils im umliegenden Wald stellt.

Samstag früh ging es also in die Nordeifel. Da ich das Navi noch zwei Tage zuvor upgedatet hatte, führte es mich zügig nach Vossenack, und der Hochseilgarten als Turnierort war einfach zu finden. Zwei Mitstreiter hatte ich schon in der Gruppe, die ich beide als Gastschützen in Wuppertal kannte. Da ich als erste am Platz war, trug ich unsere Gruppe ein – und habe bereits nur noch die 12. abbekommen. Die erstaunlich vielen Zelter und Wohnmobilisten hatten sich nämlich schon am Freitag eingetragen. Carstens avisierte Kollegen hatten sich bereits anderweitig zugeordnet, so waren wir nur noch drei statt fünf. Ein Stefan aus der Gegend um Koblenz gesellte sich mit seinem Primitivbogen zu uns – und mit Stefan aus dem Bergischen und seiner Hündin Indiana waren wir dann doch wieder zu fünft…

Erst mal einen Kaffee! Zum Glück hatte ich eine Trinkflasche dabei, denn leider wurde nur das Bier „flaschenweise“ verkauft. Pech für alle Schützen, die keine Wasserflaschen dabei hatten – umso bedauerlicher, je wärmer es wurde. Hier könnte kommendes Jahr nachgebessert werden!

Etwas aufgewärmt, am Einschießplatz ein paar Pfeile fliegen lassen, dann kam erstaunlich pünktlich auch schon die Begrüßung. Der erste Tag war eine klassische „Dreipfeilrunde“, der zweite Tag eine „Doppelhunterrunde“. Aufgrund der guten Wetteraussichten gab es wohl viele Kurzentschlossene, alle 180 Starterplätze waren belegt! Durch die Nähe zu den Nachbarländern auch viele Belgier und Niederländer. Dann ging es mit einem Begleiter zu den gelben Pflöcken, die für den Samstag gültig waren. Unser erstes Ziel war ein Bär, der sich an einem Baum nach einem Honigtopf reckte.

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„Jagdlich gestellt“, meinte Stefan B. als wir feststellten, dass es nur wenige „wirkliche“ Weitschüsse gab. Ein Hirsch, ein Mufflon und ein Bär standen vielleicht auf 40m, alle anderen Ziele waren näher am Pflock. Man sollte dies nicht unterschätzen – mit dem Einbeziehen von Bodenwellen oder der „Botanik“ war es trotzdem nicht leicht. So manches Schussfenster musste man sich erst mal suchen, Astgabeln oder Reisighaufen waren geschickt eingearbeitet – und im „Bergziegen“- oder „Hanghuhn“-Stand wurde es nicht einfacher. Als klein gewachsene Linksschützin musste ich mich manchmal regelrecht um einen Baum winden, im Halbspagat oder knieend. Diese Herausforderungen machten aber großen Spaß! Natürlich konnte ich ebenso schmunzeln, wenn sich die groß gewachsenen Männer zusammen falteten. Jeder von uns musste sehen, wie er mit den Gegebenheiten zurecht kam. Die Höhenunterschiede zwischen den Zielen ließen uns manchmal schwer atmen, teilweise ging es recht steil bergauf (und ja, auch wieder bergab!). Schließlich befanden wir uns in der Eifel und nicht im Flachland!

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Grundsätzlich waren alle Ziele (die fast alle der europäischen Tierwelt entstammten) optisch sehr reizvoll gestellt. Meist ließen sich natürliche Backstops wie Wurzeln, Steigungen, Bäume oder Bodenwellen nutzen. Hinter kleinen Zielen wie einem Reh oder einer Eule war ein Pfeilfang montiert. Zu leicht sollte es aber auch nicht werden! Der Widder stand beispielsweise vor einem Felsen. Bei einem Ziel mit Biber und Waschbär durfte nur der Biber getroffen werden, sonst gab es einen 20-Punkte-Malus! Ebenso bei einem Dino-Ei, das von zwei Füchsen flankiert wurde. Weder am Samstag noch am Sonntag musste sich einer von uns die Minuspunkte abziehen!

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Allgemein empfand ich das Gelände als sehr sicher. Folgte man den bunten Bändern, gelangte man nirgends in die Schussbahn. Manchmal musste man allerdings genau nach den Bändern Ausschau halten oder eine Weile warten, bis sich die vor einem gehende Gruppe „wirklich“ entfernt hatte. Das Gelände ließ es nicht immer zu, dass die Vorgruppe direkt hinter der nächsten Biegung verschwinden konnte. Aber wir waren ja auch nicht auf der Flucht! 😉 Nur einmal und bereits am dritten Ziel überholten wir, weil in der Gruppe 13 fast 10 Personen, davon viele Kinder liefen.

Leider ließ bereits bei den ersten zwei Zielen meine Selbstdisziplin zu wünschen übrig, ich ging nicht ordentlich in den Anker und die Pfeile sausten einfach nur heraus. Ich hoffte mich im Laufe des Tages an meine Linie erinnern zu können, aber das hat nicht wirklich geklappt. Meine Kollegen haben sich zwar Mühe gegeben, mir ein wenig mehr Ruhe anzuempfehlen, aber es klappte nur selten. Je besser ich ankerte, desto besser wurde mein Trefferbild. Trotzdem schaffte ich nicht dies konsequent durchzuhalten, zumal ich überhaupt nicht auf meine Atmung achten konnte. Immerhin: meine Pfeile landeten, wenn schon nicht im Tier, zumindest auf der Linie. Die Streuung nach links und rechts war gering. Musste ich also mal einen Pfeil suchen, ließ er sich schnell finden. Und der Spaß kam nicht zu kurz! Wir haben viel gelacht und in der Seefahrtssprache nach verschiedenen Ankertypen gesucht, die meinen Schießstil beschreiben. Howard Hill war nun mal der Einzige, der mit „fliegendem Anker“ so gut geschossen hat.


Quelle: Wikimedia, User Wualex, gemeinfrei

Aber auch sonst waren wir eine lustige Truppe, wir warfen uns „dumme Sprüche“ um die Ohren, erzählten schlechte Witze und ließen es uns in der warmen Frühlingssonne einfach gut gehen!

Nach etwa 2/3 der Stationen kamen wir wieder an der Verpflegungshütte an und konnten uns stärken. Die frische Lust und die Wärme hatten durstig und hungrig gemacht! Ich aß allerdings nur eine Kleinigkeit, schließlich lagen noch 12 Ziele vor uns!

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Mit der schönen sich um einen dicken Ast ringelnden Schlange ging es weiter. Ein freundliches Ziel: die ganze Schlange galt als Kill! Dann ging es auch schon wieder in den Wald. Manche Ziele waren so groß, dass wir dachten: „die kann man doch niemals verfehlen“? So kann man sich täuschen, so gab es beispielweise den „Drü-Bär“, über den man wunderbar hinweg schießen konnte. Auch die „Riesensau“ oder der Moschusochse konnten allein aufgrund ihrer Größe das Auge blenden. Bewegliche Ziele oder „richtige“ Weitschüsse gab es nicht, aber die habe ich persönlich auch gar nicht vermisst! Dafür gab es Steilschüsse bergauf oder bergab, an denen man sein „T“ üben konnte. Zu leicht war der Parcours sicher nicht – aber durchaus gut machbar, wenn einem die Psyche keine Streiche spielte. Die „Jungs“ hatten daher auch deutlich mehr Punkte auf dem Zettel als ich. Aber wir hatten alle unseren Spaß!

Letztlich war ich mit meinem Ergebnis nicht ganz unzufrieden. Denn im Gegensatz zu Krefeld zehn Monate zuvor konnte ich den Parcours körperlich gut bewältigen. Und während ich in Krefeld nach dem 10. Ziel keine Treffer mehr erzielen konnte, habe ich auch an der 32. Station noch ein paar Punkte mitgenommen. Ein paar Nuller waren schon auf dem Zettel und immer wieder brauchte ich dritten Pfeil, aber ich habe auch ein paar schöne Kills geschafft!

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Trotz „Boxenstop“ (ohne „Luder“) an der „Dopingstation“ waren wir in gut sechs Stunden durch. Nun gab ich mich der Völlerei hin! Das Kotelett mit Salat war hervorragend! Außerdem gab es Bratwürste, Gemüsepfanne und Erbseneintopf. Als Nachtisch Kuchen, Muffins, Torte und Snacks. Die Kaffeemaschinen liefen im Dauerbetrieb und an Kaltgetränken gab es eine reiche Auswahl alkoholische und nichtalkoholischer Natur. An einer Feuerschale konnte man sich wärmen, denn als die Sonne tiefer sank, wurde es doch wieder frisch. Die Ergebnisse des ersten Tages wurden ausgehängt: 320 Punkte bedeutete für mich Platz 12 von 15 bei den Recurve-Damen.

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Ich musste jedoch erst mal zu meinem Hotel. Simonskall liegt vielleicht nicht am Ende der Welt, aber man es von dort sehen! Versteckt im Tal, erreichbar nur durch ein schmales Sträßchen, das mich an die single track roads in Schottland erinnerte. Den Plan, zur Hütte zu laufen, um das eine oder andere Bierchen trinken zu können, musste ich fallen lassen. Der 2 km lange steile Aufstieg und das Finden des Rückweges in finsterer Nacht (ohne Karte, das Hotel hatte keine…) ließen mich bedauern, nicht doch gezeltet zu haben. Nach dem Einchecken also wieder die 4,5 km Serpentinen zurück auf die Hochebene. Wir saßen noch eine ganze Weile am Feuer zusammen, aber gegen 20 Uhr war ich so müde, dass ich mich wieder ins Tal begab. An dem guten Single Malt eines Teilnehmers hatte ich als Autofahrerin natürlich nur schnuppern dürfen… :**:

Mit dem Hotel hatte ich Pech. Zunächst waren sie nicht bereit, das Frühstück vor 8 Uhr zu servieren. Dumm, wenn man um 9 Uhr am Pflock zu stehen hat! Das Zimmer war augenscheinlich tage-/wochenlang nicht beheizt worden. Ich musste die Heizungen über eine Stunde auf „volle Pulle“ aufdrehen, bevor ich es wagen konnte zu duschen. Die Türen der Duschkabine ließen sich nicht schieben, ich musste sie jeweils mit beiden Händen und Kraft zurecht rücken, damit sie einigermaßen schlossen.
Und dann schnell unter die Decke!
Geschlafen habe ich wie ein Stein…

Am nächsten Morgen war ich vor dem Wecker wach, aber in der Hütte würde es Frühstück geben. Also habe ich um ca. 7:20 Uhr „vorzeitig ausgecheckt“. Da natürlich noch niemand an der Rezeption war, habe ich Geld und einen Zettel hinterlassen. Leider hatte ich den Betrag nicht passend – ich hoffe mal, sie sind so kulant, ziehen das „unmögliche“ Frühstück ab und überweisen mir das Wechselgeld…

Da freut sich die Leber: eine große Portion Rührei mit Speck! Sehr lecker und eine gute Grundlage für den Tag! Dazu zwei Kaffee und schon ging es für uns „fünf“ wieder zum Einschießen und zu unserer 12. Für die Doppelhunterrunde waren die blauen Pflöcke gesteckt. Häufig war die Entfernung kürzer als am Samstag, dafür noch trickreicher! Die Flora erschwerte die Sicht, und immer wieder steckte der Pflock an einem dicken Baum = Morgengymnastik mit Dehn- und Streckübungen!

Ich sollte am besten immer Zweitagesturniere schießen. Meine Defizite im Ankern waren nach wie vor da, aber ich konnte für meine Verhältnisse etwas mehr Ruhe in den Schussablauf bringen. Vielleicht lag es auch an dem „Merkbildchen“, das mir Carsten am Einschießplatz überreichte. Er hatte mir einen Anker gezeichnet – eine schöne Geste, danke! :yes:

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Foto: Stefan Niessen

Bei einer Doppelhunterrunde darf man zwei Pfeile schießen und kann mit zwei Kills 20 Punkte erreichen. Dreimal durfte ich mir aber auch eine „Doppelnull“ abholen = die Lizenz zum Danebenschießen! :)) Aber meine Trefferquote war deutlich besser als am Vortag!
Carsten, der wusste, dass ich beruflich mit Katzen arbeite, verpasste mir auch noch einen neuen Spitznamen: „Catnip Everdeen“. :))

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Donald Duck hätte gesagt: „Ein Wetterchen zum Eierlegen!“ Morgens musste ich zwar noch die Autoscheiben freikratzen, aber wohlweislich hatte ich die Skiunterwäsche bereits weggelassen. Es wurde im Laufe des Tages so heiß, dass ich zeitweise im T-Shirt umherlief. Im Wald und beim Warten konnte es allerdings auch mal wieder frisch werden, so dass ich laufend am An- und Ausziehen war.

Besonders interessant war für mich der Schuss auf die Schlange. War man am Samstag noch bequem am gelben Pflock gestanden oder gekniet, musste nun irgendein Körperteil den blauen Pflock berühren, der im Wurzelwerk eines dicken Baums steckte. Rechts vorbei konnte ich mich nicht recken, dazu waren meine Beine zu kurz. Links stand eine kleine Tanne. Streckte ich mich an dieser vorbei, wurde die Schlange von einem anderen Baum verdeckt. Mh… also weiter nach einem Schussfenster suchen. Letztlich musste ich mich halb kniend, halb liegend so platzieren, dass ich durch das Geäst des Tännchens schießen konnte. Aus dieser ziemlich unbequemen Position habe ich aber die „Ringelnatter“ zweimal gekillt!

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Foto: Stefan Niessen

An der Dopingstation konnte ich zumindest die Füße „lüften“. Da ich lediglich die Winter-Gummisteifel und Trekking-Halbschuhe dabei hatte, musste ich aufgrund der Geländebedingungen beide Tage in den Stiefeln gehen. Die Halbschuhe hätten mir zu wenig Halt gegeben und die Wanderstiefel standen zuhause. Zum Glück hatte ich die guten schwedischen Wollsocken an, da hielt sich die Geruchsbelästigung in Grenzen… B)

Weiter ging es durch den gar nicht finsteren Tann‘. Da ich die Ziele ja schon kannte, konnte ich mich mehr auf mich und meinen Schussablauf konzentrieren. Stefan N. hat sich öfter mal über seine Treffer oder Nichttreffer geärgert, trotzdem waren die drei Jungs wieder deutlich besser als ich. Wenn man ankert und in die Linie geht, geht es ja auch! Aber wir hatten wieder viel Spaß und kamen gefühlt auch besser durch den Parcours. Es waren allerdings auch deutlich weniger Schützen, beispielsweise fehlte die Kindergruppe vom Vortag. Wir genossen das Wetter und nutzen Lichtungen oder kleine Wartepausen zum „Sonnen“.

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Kreativer Stand, Hauptsache den Pflock berührt… 😉

Beim Herausschnitzen eines Pfeils aus einem Backstop-Baum knapp unterhalb einer Gemse habe ich mich selbst dann geschnitten. Schlau… 😛 Zum Glück geben scharfe Messer glatte Schnitte, und ich hatte ja mein kleines Erste-Hilfe-Set mit Pflastern dabei.

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Unsere Gastgeber hatten deutlich weniger „Warnwestenträger“ (Streckenwärter) als am Samstag aufgeboten. Leider nutzte das eine Gruppe junger Männer, um wahllos zu überholen, zu queren oder auch mal im Parcours zurück zu gehen – hochgefährlich. Wie schnell konnte man so in die Schusslinie geraten! Und als sie von Stefan B. darauf angesprochen wurden, wurden sie auch noch pampig! Sorry, das geht wirklich nicht! Das war aber der einzige Wermutstropfen, alle anderen Teilnehmer waren nett und gut drauf. Auch bei uns flogen die Sprüche und schlechten Witze wieder tief und wir haben viel gelacht!

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Voll ins Auge…

Kurz vor 15 Uhr kamen wir durchgeschwitzt an der Hütte an: müde, aber glücklich! Hündin Indiana war „platt“. Zunächst den Flüssigkeitshaushalt auffüllen, dann konnte ich auch wieder ans Essen denken. Genauso lecker wie am Vortag! Gegen 16 Uhr wurde die Sieger benannt. 1.280 Punkte konnte man bei 32 Zielen und 2 Tagen maximal erreichen, und es gab einige Schützen, die über 1.000 Punkte auf den beiden Schießzetteln hatten! Jeder „FITAnese“ wäre glücklich, pro Ziel eine „10“ zu schießen. 3D-Schützen lächeln darüber nur, ist die maximal erreichbare Punktzahl doch je nach Wertungsmethode eine „20“ oder „21“ (hier war es die „20“)!
Am ersten Tag in der Dreipfeilrunde habe ich 320 Punkte erreicht. In der Doppelhunterrunde war ich mit weniger Pfeilen nur unwesentlich schlechter mit 310 Zählern, davon 18 Kills. Ich habe mich also am zweiten Tag deutlich gesteigert! Mit dieser Punktzahl von 630 konnte ich den 12. Platz von 15 Teilnehmerinnen in meiner Bogenklasse halten! Die „guten“ Schützen im Recurve-Bereich tummeln sich natürlich erst ab etwa 75% der Maximal-Punktzahl… B)

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„Nicht Letzte“ war mein Wunsch – das habe ich immerhin geschafft! Und ich habe mich am Samstag seit der Krefelder Pirsch um 100% und seit unserem internen Vereinsturnier ebenfalls deutlich gesteigert. Inklusive Fitness-Verbesserung und trotz Treib-, Schlepp- oder Fluganker. Es ist also deutlich mehr drin! Dazu darf ich mich aber nicht auf das Ziel konzentrieren… ;D

Außerdem: keinen Pfeil verloren und kein Pfeilbruch!
Auch meine Bandscheiben haben sich gefreut! Endlich wieder bewegen und nicht nur an der Scheibe stehen… beide Tage schmerzfrei! Ich weiß schon, warum ich den 3D-Sport so liebe! :yes:

Im „Rahmenprogramm“ konnte man sich wunderschöne Tierziele ansehen.
Egal ob Kudu, Hippo (Flusspferdmaul) oder Ameisenbär… man hätte die lebensgroßen Tiere zwar nicht ins Auto bekommen, aber liebend gerne direkt mitgenommen.
Auch schöne Scrimshaw-Arbeiten wurden angeboten. Hier konnte ich letztlich nicht widerstehen und werde mir eine Kette aus Hirschhorn gestalten lassen.

Leider konnte ich diesmal nur wenige gute Fotos machen, da ich am Donnerstag vor der Abreise noch bemerkt habe, dass meine Nikon-Kamera nicht mehr „zuckte“. Trotz drei geladener Akkus tat sie keinen Mucks mehr. Weil mir niemand so kurzfristig etwas leihen konnte bzw. Ladekabel unauffindbar waren, musste ich mir eine „Notfall-Hosentaschenkamera“ besorgen. Die Bildqualität war leider nur mäßig. :-/

Die Fuchsjagd hat mir großen Spaß gemacht. Tolles Gelände, interessanter Parcours, nette Leute, eine lustige Gruppe und das schöne Wetter – ein echtes Urlaubswochenende in der Eifel. Da komme ich nächstes Jahr gerne wieder zum Turnier! Auch wenn es dann vielleicht schneit… :>>
Außerdem werde ich sicher auch mal zwischendurch zum Parcours in Vossenack fahren, in einer „Zweitagestour“ kann man dies gut mit Hellenthal verbinden.

Ergebnisliste
Turnierbilder der BMuN: 2015, Stand heute, noch nicht online.

Vielen Dank allen Veranstaltern und Helfern, es war schön bei euch!

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Foto: Stefan Niessen

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Foto: Stefan Niessen

2 Kommentare

  1. Devid · März 11, 2015

    Wiedermal ein schöner und zutreffender Bericht War ein tolles Wochenende bei den Vossenackern
    Devid

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  2. CyberAndy · März 18, 2015

    Die Turnierbilder sind online: http://bogengemeinschaft.xobor.de/g20-Vossenacker-Fuchsjagd.html

    Das Hotel hat mir tatsächlich das Frühstück erstattet, und eine Rabattierung eingebaut, so dass sie mir einen 20-EUR-Schein zurückschicken konnten. Im Briefumschlag… na ein Glück, dass der angekommen ist! 😉

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