Internes Turnier des JBC

Am 09. November 2019 sah ich um 05:53 Uhr aus dem Fenster … statt dem vom Wetterbericht versprochenen kalten, aber trockenen Wetter schüttete es. Na toll. Statt mit dem Fahrrad musste ich also mit dem Auto zum JBC-Gelände, weil mir sonst schon vor dem Turniertag alles nass geworden wäre.

Dieses Jahr fand das interne Turnier „in der Purd“ statt, im Parcours des alpha e.V. Unser Busfahrer gab sich Mühe, die Hinfahrt als „Sightseeing“ zu gestalten, so viele Umwege baute er ein. Trotzdem konnten wir gegen 10 Uhr starten.

Wie ich neulich schon berichtet habe, ist der Parcours klein, aber fein! Daher waren wir schon zwei Stunden später wieder am Eingang. Da die Rückfahrt für 16 Uhr angesetzt war, gingen die meisten noch eine zweite Runde.

Lustig war der „Biber“. Als wir dort ankamen, sahen wir zwar den Pfeilfang, aber kein Tier! Einer aus einer anderen Gruppe rief uns zu: „Der ist vermutlich weggerollt!“ Tatsächlich, der Biber hatte sich etwa vier Meter den Hang hinunter bewegt und wurde von uns wieder an seinem Platz aufgestellt. 😀

Gegen Mittag fing es auch im Parcours an zu regnen, und als wir am Parkplatz auf den Bus warteten, wurde es dann richtig nass! Zum Glück hat das Busunternehmen angerufen, so dass wir den Bus eine Stunde früher entern konnten – mit einem erfahrenen Fahrer, der den besten Weg problemlos fand. 😉

Leider hat es mit einer „Einkehr“ nicht geklappt, das selbe Problem wie zwei Wochen zuvor: es war alles geschlossen. 😦 Schade, aber eine heiße Dusche und ein Pott Kaffee zuhause waren mir auch recht.

Leider war für mich das Turnier nach den ersten zehn Zielen gelaufen … der Launcher meiner Pfeilauflage war gebrochen. Das fiel mir bei den Hasen auf: diese hatte ich zwei Wochen zuvor sauber schießen können, weil sie auch nicht allzu schwierig gestellt sind. Meine Pfeile gingen trotz guter Schätzung und Wasserwaagenstellung weit unter die Ziele in den Boden. Sobald man einen Pfeil auflegte, klappte der Finger gewissermaßen herunter, ein sauberer Schuss war somit nicht mehr möglich. Im Nachhinein wundert mich nicht, dass die Pfeile bereits an den zwei vorherigen viel „zu kurz“ einschlugen.
Klar: für so ein internes Turnier in einem kleinen Parcours schleppt man nicht das ganze Werkzeug + Ersatzblech mit … 😉
G. war trotz Bandscheibenproblemen die ganze erste Runde erfolgreich mitgegangen, wollte sich dann natürlich schonen. Und S. hatte Wachstumsschmerzen in den Knien, hat daher ebenfalls auf den zweiten Durchgang verzichtet. Da es doch reichlich „frisch“ war, sind wir drei spazieren gegangen, und hatten dabei eine lustige Begegnung mit den Jungrindern auf einer Weide im Tal. Die Tiere buckelten und hüpften vor Lebenslust und lieferten sich ein paar Scheinkämpfe.

Wenn ich meine geschossenen 10 Ziele auf die 15 möglichen hochrechne, bin ich mit den ca. 270 Ringen durchaus zufrieden. Wobei jeder von uns nach „klassischer“ skandinavischer Runde ein paar Punkte mehr hätte aufschreiben können: Der Körpertreffer beim 1. Pfeil gab 14 Ringe, das Kill im 2. Pfeil ebenfalls 14 Ringe. Etwas seltsam, weil die Punktzahlen je Pfeil normalerweise abgestuft werden – aber jeder Parcoursbetreiber darf das ja individuell regeln.

Jedenfalls hatte wir einen schönen, wenn auch nasskalten, Tag!
Kaum überquerten wir die Stadtgrenze nach Wuppertal, kam die vom Wetterbericht versprochene Sonne heraus! 🙂

Leider war die Zahl der Teilnehmer gering: 18 Busfahrer (das Fahrzeug war deutlich überdimensioniert) und 8 Autofahrer. Einer hatte verschlafen, einer war akut krank, zwei weitere kümmerten sich lieber um die Baustelle, nachdem am Vortag beim Einbau der Türzarge einiges schief gegangen war, und einer musste außerplanmäßig arbeiten. Passiert.

Schön wäre, wenn man 2020 wieder eine Möglichkeit zum Einkehren findet, weil die Geselligkeit bei einem Vereinsausflug ja auch dazugehört.