Lesestoff

Instinktives Bogenschießen mit Henry Bodnik
Der einfache Weg zu treffen

Bodnik
ISBN-13: 978-3000238635

Inhalt:
Hintergründe
Vor dem Schuss
Der biomechanische Aufbau und Ablauf des Schusses
Das Geheimnis des instinktiven Bogenschießens
Training

Henrys Buch ist für den Einsteiger gedacht. Er gibt Tipps zu den Bogenarten und zur Ausrüstung. Dieser Teil ist auch am umfangreichsten, ein Schelm wer Böses dabei denkt… 😛
Der Schussablauf ist sehr gut bebildert. Und da machen die vielen Fotos auch Sinn! Optisch ist das Buch durchaus eine Augenweide.

Dem Thema „Sehen“/Kreuzdominanz ist viel Raum eingeräumt. Gut so! Erst neulich hat mir jemand erzählt, in einem FITA-Verein haben sie zu ihm gesagt, dass er niemals Bogenschießen könne. So ein Quatsch! Ich kann „nicht wirklich“ räumlich sehen und schieße trotzdem. Alles machbar, Augen und Gehirn lassen sich trainieren! Und genau dies vertritt Henry auch und dürfte damit vielen Menschen mit „Knick in der Optik“ Hoffnung machen. :wave:

„Das Geheimnis des instinktiven Bogenschießens“… ja, gerade das erklärt Henry leider nicht! :-/
Auf sechs Seiten erläutert er Fokussieren und Visualisieren und kommt zum Schluss:
„saubere Schusstechnik + Training = Erfahrung = Treffen!
Ähm… ja, stimmt.
Aber damit kann der Anfänger dann wahrscheinlich wieder wenig anfangen. Denn der Trainingsteil ist auch nicht gerade üppig… vier Seiten!

Manchmal (und besonders auf den letzten Seiten) erscheint mir das Buch wie eine Werbung für Henrys Kurse. Denn selten genug geht er auf die verschiedenen Themen so ausführlich ein, dass man (als Anfänger) damit etwas anfangen kann.
Insofern bin ich froh, dass ich das Buch gebraucht erstehen konnte und nicht den Originalpreis zahlen musste.

Henry ist eine interessante Persönlichkeit und viele Bearpaw-Produkte sind toll! Als Lehrbuch hingegen habe ich bereits Besseres gelesen. 😐
Ich werde das Buch vermutlich dem Verein zur Verfügung stellen, damit interessierte Gäste/Neulinge es sich einmal ausleihen können.

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„Primitive Archer“
Ausgabe 23-2

primarc2015-2

Wieder einmal führte mich ein Dienstreise nach Frankfurt, so konnte ich das aktuelle Heft am dortigen Hauptbahnhof erstehen.

Diesmal nehmen Bogenjagdberichte auf Wildschwein, Truthahn und Pekari den größten Raum ein. Es scheint Truthahnsaison zu sein! Und offensichtlich sind Puten gar nicht so einfach zu erlegen… 😉
Ein sehr interessanter Artikel beschreibt die „Wandlung“ eines ganz normalen Outdoor-Interessierten und traditionellen Bogenschützen zu jemandem, der sehr minimalistisch seinen Weg geht – indem er sogar Schuhwerk und Kleidung auf das Notwendige reduziert. Auf jeden Fall eine Anregung mal wieder häufiger barfuß zu gehen und sich den Elementen auszusetzen!
Auch das Feuersteinschlagen wird wieder thematisiert.
Außerdem gibt es einen schönen Bericht über einen Bogenbaukurs.
Während man bei uns einen oder zwei Tage zum Turnier fährt, richten US-Amerikaner wohl eher längere Treffen/conventions aus, in die dann ein 3D-Turnier integriert ist. Der anschauliche Bericht über das „Del’s Tennessee Classic“ macht jedenfalls Laune, so ein Treffen selbst einmal zu besuchen.
Im historischen Teil werden diesmal die Bögen der Miwok-Indianer vorgestellt, die aus Zedernholz und Tiersehnen gebaut wurden.
Der „übliche“ Mix aus Leserbriefen, Rätsel, einem Rezept und der Vorstellung von selbst gebauten Bögen komplettiert das Heft.

Auch diese Ausgabe war wieder einmal interessant!

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