"Experimente"

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Am Sonntag war das Wetter so schön! Ich habe mich an die Scheibe im sonnigen Wald gestellt und ein wenig geübt. Mit viel Ruhe konnte ich dann den Ablauf komplett meistern.
Und wenn es nur 5 m sind: mit kleinen Dingen zufrieden sein!

Sonntagabend (es gibt keine Zufälle!) konnte ich ein gutes Gespräch via Chat führen.

„Bogenschießen löst viele Probleme aus, die schlummern, weil es was mit Loslassen zu tun hat.

Loslassen öffnet einen…

…bewusst oder unterbewusst“
(CC)

Ja, dem werde ich mich stellen (müssen).

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Allerdings versuche ich immer noch möglichst rational ranzugehen, denn die Beschäftigung „mit sich selbst“ ist nicht einfach…

Gestern war ich auf dem Platz – und musste mich doch wieder in den Wald verdrücken. Denn im Beisein zweier anderer Schützen ging es nicht.

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Gestern habe ich auch den Langbogen mal wieder hervor geholt. Ich wollte mal wissen, ob die „Ankerphobie“ vielleicht doch am Zuggewicht liegt. Das hat sich nicht bestätigt, mit dem Langbogen habe ich dieselben Probleme.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bereits am Anfang nie richtig und konstant geankert habe. Die ersten Wochen/Monate habe ich ja selbst herumgestümpert. Im nachfolgenden Training konnte ich den Ablauf zwar „ordentlich“ lernen, aber nach wie vor geht es am besten mit „Ansage“. solange ich einfach nur tun muss, was man mir sagt, ist alles einfach.

Mit dem Langbogen kam ich zwar zurecht, aber auch hier fiel das Ankern schwer. In der Linie stand ich trotz des geringeren Zuggewichts kaum. Außerdem fühlte es sich nicht gut an, ich habe sogar Handschock verspürt! Also zurück zum Recurve, und es lief wieder besser.

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Aber immer noch achtsam und konzentriert – und sich nicht zu viel vornehmen! am wohlsten fühle ich mich derzeit bei 5-10 m.

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Hier habe ich mal etwas ganz anderes gemacht: ich habe den Langbogen rechts über den Handrücken geschossen!
Prinzipiell bin ich Beidhänder, könnte also auch rechts schießen. Nur klappt das mit dem Sehen nicht so richtig.
Der ganze Bewegungsblauf war sehr ungewohnt und „unrund“. In der Linie war ich definitiv nicht. 25 lbs rechts sind doch sehr anders von 30 lbs links – obwohl ich beim Muskelaufbautraining beide Schultern gleich belaste.
Aber es war Nahrung fürs Gehirn! Einfach mal etwas völlig anders machen!

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Foto: „Good Vibrations“, Facebook, für Workshop-Ankündigung