Yoga

In meinem Blog habe ich bereits mehrfach das Thema Ausgleichssport angesprochen. Wir wissen alle, wie gesund das Bogenschießen ist! Aber wenn man sonst nichts tut, und auch nicht „Beidhand“ schießt, ist die Belastung für den Körper sehr unterschiedlich. Die Zugseitenmuskulatur wird anders beansprucht als die Bogenhandseite, und auch die allgemeine Beweglichkeit ist unterschiedlich ausgeprägt.
Ein kleiner Test: dreht euren Kopf mal zur linken und zur rechten Seite. Im Regelfall gelingt euch das zur Bogenseite viel einfacher = ihr könnt den Kopf weiter Richtung Bogenhand drehen. 😉

Für eine allgemeine Fitness macht es wirklich Sinn, den ganzen Körper zu trainieren. Schwimmen ist besonders gut, aber nicht jeder hat ein Schwimmbad in erreichbarer Nähe. Auch Rudern auf einem professionellen Rudergerät oder Walken auf dem Crosstrainer ist effektiv. Seit ich nicht mehr ins Büro muss, bin ich allerdings auch nicht mehr im Fitness-Studio …

Durch den Tipp eines Freundes habe ich vor zwei Jahren begonnen, regelmäßig Yoga zu machen! Ich bin nun wirklich nicht der „Ommm“-Typ, Esoterik sehe ich eher skeptisch. Der Bogenkollege hat mir die Videos einer Yoga-Lehrerin empfohlen, die den Trainings-Aspekt hervorhebt.
Anfangs waren mir viele Übungen zu schwer, vor allem die Beweglichkeit fehlte. Aber mit der Zeit hat sich das gut entwickelt, und meine Rückenschmerzen sind deutlich geringer geworden! Fünf bis sechs Mal pro Woche nehme ich mir direkt nach dem Aufstehen die 20-30 Minuten Zeit und mache eins der Programme. Hauptsächlich die Programme für Rücken- und Schultermuskulatur, die nicht nur den Bandscheiben gut tun, sondern gerade auch für Bogenschützen passen. Für mich ist es wichtig, so etwas als Ritual in den Alltag einzubauen. Schaffe ich es nicht direkt nach dem Aufstehen, gelingt es mir an dem Tag leider nicht mehr. :-/

Aus dem Functional Training mache ich auch regelmäßig (im Regelfall direkt nach dem Yoga) Kniebeugen auf dem Balance-Board und Halteübungen mit kleinen Hanteln. „Sport im Alltag“ ist das Radfahren. Wann es immer zeitlich oder je nach Wetter zu machen ist, mache ich Besorgungen, Kundentermine etc. mit meinem KTM Trekking-eBike. Außerdem gehe ich einmal pro Woche zum Zumba und gehe gerne spazieren. Im Sommer machen wir zu mehreren auch öfter Radtouren.

So halte ich auch einigermaßen mein Gewicht. Habe ich mehr Kundentermine, fahre ich auch mehr Rad – und das merke ich dann schnell an der Ausdauer und den „Kilos“. Ich gebe zu, dass ich im Winter etwas schwerer bin als im Sommer. Von Frühjahr bis Herbst kommt eben auch noch die Gartenarbeit dazu, und man verbringt weniger Zeit mit Lesen oder Film-Schauen – samt „zugehöriger“ Snacks … 🙂
Gerade im Compound-Bereich sehe ich häufig Schützinnen und Schützen, die bestimmt auch noch an ihrer Gesundheit arbeiten könnten. 😉

Bei gesundheitlichen Problemen sollte man grundsätzlich erstmal einen Physiotherapeuten fragen. Tipps gibt es beispielweise von Philipp Räder im bogensport.blog

Wer Lust hat, das Yoga-Programm auszuprobieren, kann sich die Videos ansehen …

… oder sucht nach „Amiena Zylla“.
Es gibt bestimmt noch viele andere tolle Yoga-Lehrer, einfach mal auf Video-Kanälen stöbern – denn die Anleitung muss für euch passen. Nur dann bleibt man dran! 😉

Bei den Discountern gibt es jedes Jahr im Januar Trainingszubehör wie Thera-, Fitnessbänder oder Balance-Boards für die „guten Vorsätze„. Das sind echt sinnvolle Investitionen! Wenn man diese Hilfsmittel regelmäßig nutzt … 😀

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