„Wilde Hunde“

Da die Bogenjagd in den deutschsprachigen Ländern nicht erlaubt ist, wird nur selten in deutscher Sprache darüber berichtet. Und weil ich letztes Jahr einen Bogenjagd-Lehrgang organisiert habe, interessiert mich, was zum Thema veröffentlicht wird.
Durch meinen Vereinskameraden Björn bin ich auf das Jagdmagazin „Wilde Hunde“ gestoßen, das im aktuellen Heft 3/2016 einen
Einstieg in das Compoundschießen gibt.

„Wilde Hunde“ wendet sich an die junge Generation von Jägern. Das Heft ist optisch ansprechend, und stilistisch von amerikanischen Magazinen beeinflusst.

Der Autor des Artikels macht es richtig: er geht in ein Fachgeschäft, lässt sich beraten und kann die ersten Pfeile fliegen lassen.

Wilde Hunde, © Paul Parey-Verlag

Wilde Hunde,
© Paul Parey-Verlag

Als Einstiegsmodell wird der PSE Drive R gewählt, den man als RTS (Ready to shoot-System) bekommen kann. Der Bogen hat variable Einstellmöglichkeiten, ideal für den Anfang.

Im Artikel wird sehr gut dargestellt, wie der Bogen an den Schützen angepasst wird, und wie man die ersten Schritte mit dem Compound macht. Nach dem Training an der Scheibe findet ein Nachjustieren der Einstellungen statt. Als die Pfeile gruppieren, darf der Autor ins Schießkino – und stellt fest wie faszinierend das Bogenschießen ist. Ein Bogenjäger wird vielleicht nicht aus ihm, aber „Feuer gefangen“ hat er definitiv!

Der Artikel ist also nicht jagdspezifisch, sondern gibt einen Einblick ins Compoundschießen. Insofern kann man das Heft auch denjenigen nahelegen, die sich allgemein für den Compound interessieren. Die für so einen Artikel ausführliche Beschreibung der Anpassung des Bogens an den Schützen zeigt, wie wichtig eine gute Beratung vor dem Kauf ist. Und das ist mir angesichts der vielen fragwürdigen Internetangebote wichtig!

Wer noch nichts über das Compoundschießen weiß, aber gerne mal über den Tellerrand blickt, kann hier also bedenkenlos zugreifen – auch wenn man nicht jagen möchte!

Video
Schießkino

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