Neujahrsschießen in Brügge

Was gibt es zum Jahresbeginn für einen Bogenschützen Besseres als Pfeile fliegen zu lassen! 😉

Der Brügger Schützenverein hatte seine Sparten-Mitglieder zum Neujahrsschießen auf den 3D-Parcours geladen, und ich durfte ebenfalls teilnehmen. Deshalb habe ich die Silvester-Nacht nicht zu lange werden lassen, musste ich doch über 110 km unter die Reifen nehmen. So konnte mein Compound endlich mal einen neuen Parcours kennen lernen. 😉

Die Ziele sind einfallsreich gestellt und wir hatten viel Spaß. Zumal auch das Wetter mitspielte. Zeitweise war es ein wenig trüb und dunkel, aber es hat nicht geregnet und kurz blinzelte sogar die Sonne hervor.

Sehr gut haben mir die beweglichen Ziele, der Hase (den ich als einzige unserer Gruppe „erlegen“ konnte“) und das Mobile, gefallen. Besonders „tricky“ war jedoch das Käuzchen, das durch einen hohlen Baum geschossen werden musste! Dieses Ziel kostete mich zwei Pfeile … 😉
Aber auch die Weitschüsse waren interessant, da ich nur selten Gelegenheit habe, auf 50-90 m zu schießen.

Leider fing das neue Jahr für mich „teuer“ an: entweder eine geplatzte Nocke oder Pfeilbruch hat meine Scope-Linse durchschlagen und die Wasserwaage regelrecht zerbröselt! Wir konnten die Ursache nicht nachvollziehen, da der Pfeil bzw. dessen Reste unauffindbar waren.

DSCN3836

Zum Glück ist weder mir noch dem Bogen was passiert und ich hatte noch eine Ersatzlinse im Auto, konnte den Pin wieder in die Mitte biegen und so weiter schießen. Aber vermutlich werde ich nicht umhin kommen, mir ein neues Scope zuzulegen. 😦

Auch meine zu weichen „Outdoor-Pfeile“ haben sich mit dem höheren Zuggewicht nicht bewährt. Hier werde ich nachbessern müssen. Zum Glück konnte mir Gruppenkollege Herbert ein paar Pfeile mit dem passenden Spine leihen, die auch ganz passabel geflogen sind. Das sind eben die Tücken der Technik … aber ich habe mir davon den Spaß nicht verderben lassen!

„Baustellen“: Entfernungen schätzen! Und vor allem Bergauf- und -abschüsse üben, das habe ich mit dem neuen Bogen noch gar nicht raus.
Auch an meiner mentalen Schussvorbereitung werde ich noch arbeiten. Während das in der Halle schon ganz gut klappt (wie ich heute in Schiefbahn wieder feststellte), lasse ich mir im Gelände noch nicht genug Zeit …

Ein schöner Tag auf einem Parcours, der so manche Herausforderung birgt! Da komme ich gerne wieder!
Vielen Dank auch für den „Neujahrs-Kaffee“, Kerstin!

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