Bogenschießen verstehen

Al Henderson war ein Trainer, der Schützen bis hin zu Olympia betreut hat.

In den 80er Jahren ist sein Buch „Understanding Winning Archery“ aus den Kolumnen in der Zeitschrift „Archery World“ erschienen. Die deutsche Ausgabe wurde von Robin Sport herausgegeben und ist zum Glück noch antiquarisch unter dem Titel „Bogenschießen verstehen heißt siegen“ erhältlich!

Ja, natürlich gibt es Tipps für eine bessere Schießtechnik – aber für mich sehr wertvoll ist der mentale Aspekt, der Al Henderson überaus wichtig ist. Und dabei geht es nicht ums Gewinnen, auch wenn der Original-Titel das vermuten lässt! Der Autor gibt Denkanstöße zur Motivation und Entwicklung im Bogenschießen. Und er bleibt dabei nicht stehen, sondern gibt konkrete Hinweise, wie man sich „verbessert“, wobei er jedem Schütze die persönliche Entwicklung vollkommen überlässt.

Als Zusammenfassung von Zeitschriftenkolumenen kann man sehr gut immer wieder im Buch hin und her springen, sich einfach einen Artikel „vornehmen“ und darüber nachdenken und reflektieren.

Als Beispiel habe ich eine Seite eingescannt, die vielleicht zeigt, welchen Schatz an Weisheit es hier zu heben gilt.

Al Henderson "Bogenschießen verstehen ..."

Al Henderson „Bogenschießen verstehen …“

(Klick auf’s Bild zur besseren Lesbarkeit)

Da es keine „Zufälle“ gibt, bin ich froh, dass ich dieses Buch auf der Paderbow entdeckt und aufgrund des günstigen Preises ohne Zögern mitgenommen habe. Für mich ist es sehr wertvoll! Gerade weil ich wegen „Tennisarm“ derzeit nur eingeschränkt schießen kann, beschäftige ich mich umso mehr mit der mentalen Komponente. Und dazu gibt mir diese Buch wertvolle Gedanken-Anregungen.

Natürlich ist das Thema Schusstechnik aufgrund des „Alters“ ziemlich „oldschool“ und an WA-Anforderungen ausgelegt, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken – auch wir 3D-ler können viel Nutzen daraus ziehen. Schließlich können wir alle voneinander lernen, welcher Bogenklasse wir auch angehören. 😉

Worte: Idil Ahmed

Worte: Idil Ahmed

Das Bogenjahr 2015 geht zu Ende. Noch Anfang des Jahres im Trainingslager hätte ich nie gedacht, was alles mit mir und auf meinem Bogenweg passiert. Ja, dass ich auf den Recurve umsteigen würde, war mir bereits klar. Aber Compound? Niemals! 🙂

Und heute? Ich habe soviel gelernt, und möchte weiter lernen! Denn mit jedem Schritt geht es weiter, und es wartet noch so viel darauf entdeckt zu werden. Ich bin froh einen Trainer zu haben, der mich fördert und fordert – auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind und ich meine Erfahrungen mache (und machen muss). Danke, CC, für alles was du im vergangenen Jahr für mich getan hast. Einer der wenigen Menschen, die einen annehmen wie man ist, wachsen und sich entwickeln lassen!

Ein Jahr habt ihr mich nun begleitet auf meinem Bogenweg. Ich habe mich schon immer gerne schriftlich ausgedrückt und kann so mein Tun und Handeln gut reflektieren. Aus den Rückmeldungen erfahre ich, dass meine Leserinnen und Leser vieles durch ihren eigenen Weg kennen. Vieles regt zum Nachdenken an, manches führt zur Erheiterung, anderes auch zum Widerspruch. Das ist auch gut so, denn jede/r ist wie er oder sie ist – mit den eigenen Erfahrungen und Erlebnissen. Selbst wenn ich in meinem eigenem Blog lese, entdecke ich immer wieder etwas, das ich neu bewerte mit dem Wissen und den Erfahrungen von heute. Es ist mein Tagebuch, aber auch eine Anregung.
So wünsche ich mir für 2016 einen regen Austausch – und natürlich ein persönliches Begegnen an der Schießlinie und am Pflock! Denn das ist, was für mich einen guten Teil an der „Faszination Bogenschießen“ ausmacht: die Begegnung mit anderen Begeisterten. Unsere Bogenwelt ist so vielfältig, und mit ihr die Menschen, die diesen wunderbaren Weg gehen. Und das ist mir viel wertvoller als irgendeine Platzierung!
Mein Lehrgangs- und Turnierkalender ist schon gut gefüllt, dazu werde ich fleißig trainieren, möchte mich entwickeln und ich freue mich auf jede dieser Möglichkeiten, zu lernen und Pfeile fliegen zu lassen!

Euch allen „da draußen“ wünsche ich eine ebensolche Vorfreude auf das neue Jahr! Was immer auch 2015 war … wir haben geweint, aber auch gelacht; wir haben gewonnen, aber niemals verloren! Wir haben gelernt und sind auf unserem persönlichen Weg weiter geschritten. Lasst uns nicht stehen bleiben, seien wir dankbar für das was war (auch für das, was uns belastet und verstört hat). Lasst uns lernen!

Karma Café

 

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