Release-Vergleich

Auch wenn die „Sommergrippe“ mich aufgrund der krassen Wetterwechsel derzeit nie völlig in Ruhe lässt, wollte ich natürlich das neue Release schnell ausprobieren. Also bin ich doch zum Platz gefahren, wenngleich ich nur etwa 60 Pfeile geschossen habe. Danach war ich einfach ausgelaugt …

Release

Release-Vergleich

Das JustX ist deutlich filigraner als das Simple1 – das gegen das STAN regelrecht klobig und kantig wirkt.

Zuerst die Bedienungsanleitung durchgelesen … Leider kenne ich das englische Fachvokabular des Bogensports (noch) nicht, aber das meiste erklärte sich sinngemäß, auch anhand der Illustrationen.
Man sollte zuerst das Abzugsgewicht individuell einstellen. Daran habe ich mich nicht getraut – ich habe die Werkseinstellung gelassen. Sicher kann mir CC sagen, ob ich daran etwas ändern soll, denn ich kann die Auswirkungen ja noch nicht abschätzen!

Was ich jedoch geändert habe, war die Position des Triggers. In der Grundeinstellung war mir die Walze zu unkomfortabel für das lockere Ablegen des Daumens.

Die Bedienung war zunächst ungewohnt! Während sich beim Simple1 der Haken beim Spannen schließt, tut er das beim JustX nicht: ich muss also den Haken mit einem Finger in Position bringen und mit einem anderen Finger spannen (ohne es komplett loszulassen natürlich). Nach ein paar Schuss hatte ich mich aber daran gewöhnt. Der Vorteil ist, das der Haken dann wirklich „zu“ ist, denn versehentlich öffnen kann er sich nicht. Und in offenem Zustand kann der Haken nicht ziehen.

Hatte es mir mein Trainer gesagt oder habe ich es gelesen: das Release sollte ganz locker gehalten werden, gewissermaßen wie ein Vögelchen oder ein rohes Ei. 😉
Beim Simple1 war meine Zughand jedenfalls nicht wirklich entspannt – vielleicht weil es mir schwer fiel, den Daumen locker um die Walze zu legen (es ließ sich ja nichts verstellen). Beim STAN ist jetzt alles sehr bequem und entspannt, die Hand legt sich locker um das Release und mein Anker fühlt sich jetzt sehr angenehm und „weich“ an.

Mir fiel es auch nicht schwer, jetzt wirklich Druck (auf den Bogen) und Zug (aus der Rückenspannung bzw. dem Ellenbogen) zu geben. Ich musste das Release nicht „aktiv“ mit dem Daumen lösen („Punshen“), sondern alleine durch die Spannungserhöhung ging es auf („Quasi-Back Tension“). So soll es sein!

Und das sah man direkt am Treffferbild! Zuerst musste ich meine seitliche Visiereinstellung wieder zurück drehen, denn die Pfeile landeten alle erstmal zu weit links. Aber dann gab es wirklich schöne Gruppen. Es scheint mir mit dem STAN also leichter zu fallen, einen einheitlichen Schussablauf zu erzeugen. So wie es ja sein soll.

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Wirklich verifizieren kann ich das natürlich erst im nächsten Training. Jedenfalls gefällt mir das neue Release wirklich gut!

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