Atmung

Ich glaube, ich bin einem Rätsel auf der Spur!

Nachdem ich mal wieder ein Buch gelesen habe, habe ich über meine Atmung im Schussablauf nachgedacht. Warum stand es in diesem Buch (wieder einmal!) anders, als ich bislang atme???
Und als ich ein wenig recherchierte, fand ich es auf vielen Bogen-Seiten (u.a. hier) bestätigt.

Am Dienstag habe ich mir dann nochmal angesehen, was CC mir bereits im Winter aufgezeichnet hat – ich aber nicht verstanden und somit nicht umgesetzt habe…
Und irgendwie ist das Thema durch die anderen Baustellen untergegangen.
Dabei kann ich als Asthmatikerin sehr gut Atemabläufe steuern, darin habe ich ja seit Kindheit Übung…
Also habe ich eben im „Heimkino“ (draußen schüttet es schon den ganzen Tag) ganz bewusst auf die Atmung geachtet und das umgesetzt, was auf der Skizze steht. Und siehe da, ich kann in den Kontakt gehen und meine Linie kontrollieren!

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Und schon rappelte es im Karton! Wobei das nur 7 m sind… 😉

Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, vielleicht gelingt es einfach nur durch die Konzentration auf etwas anderes als den (immer noch ab und zu verkrampften) Kontakt. Ich werde es also verifizieren müssen in meinen nächsten Trainingseinheiten…

CC meinte hierzu:
„- Erkennen und umsetzen
– Erkennen und verstehen
– Verstehen und umsetzen
– Umsetzen und verstehen
– Umgesetztes verstehen
– Umsetzungserkenntniss verstehen
Ich liebe Wortspiele…“

;D

Am Mittwoch war ich wieder in Schiefbahn. Leider konnte ich meine Hausaufgabe des achtsamen Schießens kaum umsetzen. Steffen hat mich gefilmt, die Rückenspannung und Linie war gut, aber die Pfeile kamen trotzdem zu schnell raus. Es half auch nicht, dass ich mir mit nur einem anderen Schützen die 20m-Scheibe geteilt habe. Diese Herausforderung war wohl noch zu groß.

Heute war ich deshalb in Wuppertal auf dem Platz.
Hier konnte ich deutlich ruhiger und kontrollierter zu Werke gehen. Auch als erst ein weiterer und dann ein zweiter Schütze dazu kamen.

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Die schönste Passe auf 10 m, mit „natürlich“ einem Ausreißer! :b

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Schweinerei auf 15 m, ja, der eine Pfeil ist fast durch… 😛

Zwischendurch hatte ich mal einen „Hänger“, da wurde der Anker dann wieder etwas schludrig. Aber nachdem ich mit Tim übers Compoundschießen gequatscht hatte, konnte ich mich wieder konzentrieren und mein Training mit ein paar guten Passen abschließen.

Die Atemtechnik muss ich noch sehr bewusst umsetzen, aber dann kann ich auch kontrolliert schießen.

Ein Kommentar

  1. Man lernt ja immer weiter.
    Denn wenn ich beim Visierschießen lange im Anker stehe, habe ich bislang oft die Luft angehalten. Das erzeugt Streß im Gehirn und verkrampft den Körper! Besser ist, in der Ankerphase weiter zu atmen, nicht allzu tief, damit sich die Atmung nicht Körpervibration auslöst – aber eben ruhig weiteratmen.

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