Gedanken…

„Wir halten uns nie an die Gegenwart. Wir rufen uns die Vergangenheit zurück. Wir greifen der Zukunft vor, als käme sie zu langsam und als wollten wir ihr eintreten beschleunigen. Oder wir riufen uns die Vergangenheit zurück, als wollten wir sie festhalten, da sie zu schnell vorübereilte. Wir sind so unklug, dass wir in Zeiten umherirren, die nicht die unsrigen sind – und nicht an die einzige denken, die uns gehört. … das kommt daher, weil die Gegenwart uns meistens weh tut. …
Die Gegenwart ist niemals unser Ziel. … Deshalb leben wir nie, sondern hoffen auf das Leben. Und da wir uns ständig bereithalten, glücklich zu werden, ist es unausbleiblich, dass wir es niemals sind.“

Blaise Pascal

Die Gegenwart… nie ist man so in der Gegenwart, als wenn man im Anker angesichts des Zieles steht. Nur wenn man diese Gegenwart wahrnimmt, kann man sich aufs Ziel fokussieren. Es ist ein magischer Moment!

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„Ohne Vertrauen können wir nicht leben. Wir sind aber schon dabei es zu verlieren, wenn wir über es nachdenken.“
Ruth Ewertowski

Vertrauen gehört auch zum Bogenschießen. Vertrauen in die Ausrüstung, in den Trainer – aber vor allem Vertrauen in sich selbst!

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aus dem Internet, Urheber unbekannt

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Das ist zwar ein Werbevideo

This video produced to support the Korean team ahead of the last #Olympic Games? #inspiring

Posted by World Archery on Mittwoch, 25. März 2015 und zeigt olympisches Bogenschießen, aber lest mal die Statements der Schützen. Und das tolle Lied! Faszination Bogenschießen…

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Tim von MyMonk.de hat einen schönen Artikel über Ziele geschrieben.

Ziele setzen und erreichen, Menschen beeinflussen und meine Gedanken und Gefühle kontrollieren lernen. Ständig suchen und hart an mir arbeiten. Mich reparieren wie ein zerfleddertes altes Kissen, mit dem sich niemand mehr ins Bett legen möchte. Perfekt werden, so ganz anders, als ich gerade war; pickellos, nicht mehr zu dünn, nicht mehr an den Fingernägeln kauend, reich, beliebt.

Vielleicht liest Du gerade auf myMONK.de, weil’s Dir genauso geht wie es mir ging. Weil Du Dich verbessern möchtest. Weil Du glaubst, nicht gut genug zu sein, wie Du bist und aussiehst und was Du hast.

Dieser Weg führt jedoch in die Irre: mit jedem Meter, den Du „vorankommst“ entfernst Du Dich von Dir und von echtem Wachstum. Mit jedem Ziel, das Du setzt, …, um Dich zu verändern. All das verstärkt nur Dein Gefühl, nicht auszureichen. Jeder Sieg, der so errungen das Ego aufbläht, macht uns anfälliger für den unvermeidlichen Nadelstich, der den Erfolg platzen und uns in ein tiefes Loch fallen lässt.“

Im weiter gehenden Text geht es dann darum, sich anzunehmen: Ich bin gut wie ich bin. „Dir fehlt nichts. Du brauchst bloß annehmen, was ist, und wie Du bist. Dann bist Du ganz….“

Ich kann das Bogenschießen nicht von mir trennen, es ist ein Teil von mir geworden. Wenn ich mich für eine schlechte Leistung maßregle, maßregle ich in Wahrheit mich – als Ganzes. Schon fühlt man sich nicht mehr „wertvoll“. Und „perfekt* natürlich erst recht nicht, obwohl ich doch so gerne „perfekt“ wäre…
Und wenn ich das jetzt einfach annehme? Es als das sehe, was an diesem Tag möglich war? Und dann, wie bereits oben angeführt, in der Gegenwart lebe? „Heute lebe ich und heute kann ich etwas tun. Und heute bin ich ganz…“

Ildiko Varga kommentiert Tims Artikel treffend:
„Wir denken, wir müssen hier und da etwas „verbessern“, doch ich glaube, die wahre Persönlichkeitsentwicklung liegt darin, das, was schon da ist, freizuschaufeln und nach außen scheinen zu lassen. Aber dazu gehören eben auch die Schmerzen, die Tränen, die Schwierigkeiten, diese wollen eben, wie es so schön heißt, bemerkt und dann endlich losgelassen werden.

Dein Artikel erinnert jedenfalls definitiv daran, einfach mal ab und an stehen zu bleiben und sich klar zu machen, dass man sich keine Sorgen machen muss. Denn das, was ich brauche, hab ich schon. Das, was ich sein will, bin ich schon. Und alles andere kommt zusammen.“

Dieses Akzeptieren heißt jedoch nicht, dass man sich keine Ziele setzen soll. Richtig wachsen kann nur, wer sich akzeptiert. Und um einen weg zu gehen, muss man den ersten Schritt machen – und weitergehen…

Selbstakzeptanz = Annehmen der Emotionen.
Dazu kann man auch die Atmung einsetzen. Als Asthmatikerin habe ich den Wert von Bauchatmung gelernt. In Stresssituationen enge ich mich aber selbst ein, atme flacher im reinen Brustbereich. Entspannen kann man also bereits, in dem man bewusst atmet. Es gibt auch Atemübungen für den Alltag.

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Auch (m)ein Thema: „Loslassen“
Tim hat dazu Zitate von Samarpan gesammelt.
Besonders beeindruckt mich gerade:
Zuerst sagt dir der Verstand was nicht in Ordnung ist, und das ist eine Lüge. Und dann sagt er dir wie du es besser machen kannst, und auch das ist eine Lüge. Der Verstand will dich vor deinen Gefühlen retten. Die Situation wird sich aber erst dann verändern, wenn du fühlst was du fühlst, und nicht indem du über Strategien nachdenkst.

Als Kopfmensch läuft man schnell in diese Falle, und auch beim Bogenschießen wird es für mich darum zu gehen zu fühlen und nicht zu analysieren…

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aus dem Coaching-Newsletter meines Brötchengebers:

„Was man von Edison lernen kann

Bestimmt haben Sie schon von Thomas Alva Edison gehört!?! Edison war ein amerikanischer Erfinder und Geschäftsmann, der unter anderem dadurch berühmt wurde, dass er eine funktionsfähige Version der Glühlampe entwickelte – und erfolgreich vermarktete.

Abgesehen davon, dass er ein brillanter Erfinder war, kann man von ihm auch viel über den Umgang mit Rückschlägen lernen: Edison forschte und experimentierte lange, bis er endlich einen Kohlefaden gefunden hatte, der die Glühlampe zuverlässig zum Leuchten brachte. Es ist schon beeindruckend, dass er sich von der Vielzahl der Fehlschläge nicht entmutigen ließ.

Später wurde er einmal gefragt, wie er denn das tausendfache Versagen bis zur Entwicklung einer funktionsfähigen Glühlampe verkraftet habe. Darauf antwortete er: „Ich habe nicht versagt. Ich habe zehntausend Wege entdeckt, die nicht funktionieren.“ Eine bemerkenswerte Sichtweise, oder?

Interessanterweise ist die Menschheitsgeschichte voll von Wissenschaftlern, Geschäftsleuten, Sportlern und Politikern, die zahlreiche Male „scheiterten“, bevor sie erfolgreich waren: So zum Beispiel Abraham Lincoln, Albert Einstein und Paul McCartney. Die Frage, die sich stellt, lautet: Wie haben es Edison und andere später erfolgreiche Personen geschafft, „am Ball zu bleiben“ und unbeirrt die Verwirklichung ihrer Ziele zu verfolgen?

Die Einstellung macht’s: Scheitern ist keine Option!

Zunächst einmal wissen erfolgreiche Menschen, dass Misserfolge und Rückschläge einfach dazugehören. Der Volksmund sagt: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“. Und weiter: „Übung macht den Meister“, d.h. dranzubleiben und sich dabei kontinuierlich zu verbessern führt zum Erfolg.

Daher ist es wichtig, die eigene Einstellung gegenüber Rückschlägen zu hinterfragen. Aus einem „Ich bin gescheitert!“ sollte ein „Dieses Mal hat’s (noch) nicht geklappt …“ werden. Durch diese Einstellung vermeidet man, einen Rückschlag als endgültig anzusehen und aufzugeben. Weiterhin gilt es, seine Vorgehensweise sachlich zu analysieren und sich zu fragen, warum es nicht geklappt hat.

Lassen Sie sich nicht vom Ball trennen

Die folgenden Anregungen können Ihnen helfen, mit Rückschlägen gelassener umzugehen – und an Ihrem Ziel „dranzubleiben“:

Perspektivwechsel: Bei Rückfragen frustriert zu sein, ist nachvollziehbar und menschlich. Sich als „Versager“ zu fühlen, ist jedoch fehl am Platze. Hilfreicher ist es, einen Perspektivwechsel durchzuführen: Sehen Sie Rückschläge als Rückmeldung an. Und diese Rückmeldung lautet schlicht und einfach: Ein Vorhaben hat nicht so funktioniert, wie Sie sich das vorgestellt haben. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Rückmeldung können Sie für sich und die Erreichung Ihrer Ziele nutzen. Fragen Sie sich, welche Rückmeldung Ihnen „das Leben“ bzw. die Praxis konkret gegeben hat:

– Habe ich es vielleicht nicht ausdauernd genug versucht? Sollte ich einfach dranbleiben und es genauso noch einmal versuchen?
– Was könnte an meiner Vorgehens-/Herangehensweise falsch sein? Was könnte ich beim nächsten Versuch anders machen?
– Habe ich irgendetwas übersehen oder nicht bedacht, das nötig ist, um mein Ziel zu erreichen? Was trennt mich noch von der Erreichung meines Ziels? Wie könnte ich dieses Hindernis überwinden?
– Muss ggf. das ursprüngliche Ziel nachjustiert werden?

Entkatastrophisieren: Die meisten Rückschläge sind – mit etwas Abstand betrachtet – bei weitem nicht so dramatisch, wie es im ersten Augenblick erscheinen mag. Treten Sie innerlich einen Schritt zurück und fragen Sie sich:

– Wie schlimm ist dieser Rückschlag wirklich für mich (z.B. verglichen mit anderen Ereignissen oder Sachverhalten)?
– Was ist das Schlimmste, das aus diesem Misserfolg entstehen könnte? Wie realistisch ist es, dass dieser Fall eintritt? Und: Könnte ich damit umgehen?

Diese Überlegungen helfen Ihnen, mit einem Misserfolg gelassener umzugehen – und nicht aufzugeben!

Thomas Alva Edison wusste: „Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen“. Diese Erkenntnis ist auch heute, im Zeitalter der LED-Leuchten, noch gültig. Fragen Sie Entwickler, Sportler oder andere erfolgreiche Menschen. Und machen Sie es ihnen nach!“

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