Gedanken und Gäste…

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gefunden auf Facebook

Ich möchte beim Schießen mehr auf mein Herz hören. Denn trotz allen Techniktrainings ist es genau das: das Vertrauen auf die Instinkte und das eigene Ich.

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Bogenschießen als Therapie bei Depressionen! Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass das Bogenschießen hilft. Weil man sich stark mit sich selbst beschäftigt und trotzdem mit der Außenwelt = dem Ziel kommuniziert…

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Urheber unbekannt, gefunden auf Facebook „BowApp“

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Am Samstag konnte ich im Training bei Jens meine „Atembremse“ wieder testen. Ja, es funktioniert! Nur dann nicht, wenn ohne Anleitung „Pfeile frei“ sind. Dann bin ich schnell wieder dabei, die Pfeile rauszuhauen. Habe ich aber die Ruhe oder die Anleitung, gelingt mir die Zwischeneinatmung immer öfter. Denn dann blende ich die Trainingskollegen aus und bin nur bei mir.

Am Sonntag habe ich das ebenfalls wieder festgestellt. Ich habe Mike mit einer Gruppe begleitet, die Kindergeburtstag (es waren aber eher schon junge Damen) bei uns gefeiert haben. Erst eine Einweisung ins Bogenschießen, dann eine Runde auf dem Parcours und schließlich grillen. Natürlich haben wir bei der Parcoursrunde ebenfalls geschossen. Und was mache ich? Anker vergessen, raus damit. Und das nur, weil andere Personen dabei sind. Und obwohl ich es den Gästen ja eigentlich „richtig“ zeigen möchte… :**:

Was mir hingegen Spaß macht, ist das Vermitteln und Helfen. Zwei der Mädchen haben unter meiner Anleitung schnell recht gut geschossen, das klappte schon ganz gut mit Ankern und Linie. So haben sie auch schöne Treffer erzielt.
Dem dritten Mädchen war einfach das Zuggewicht zu hoch, da mussten wir Kompromisse eingehen. Mike hat ihr den Untergriff beigebracht. Interessant, dass es dadurch bei ihr besser ging!
Der Vater des Geburtstagskindes hat auch mitgemacht, die Mutter war für die Fotos zuständig und der Opa hat nur zugesehen. War auf jeden Fall eine schöne Runde!
Nur eisekalt… :-/

Zukünftig werde ich mich in die Gästebetreuung auch mehr einbringen. Auf je mehr Schultern die Gruppen verteilt werden, desto weniger Arbeit ist es für den Einzelnen. Größere Gruppen müssen wir eh‘ (mindestens) zu zweit betreuen, damit für die Sicherheit gesorgt ist und man Teilgruppen im Parcours verteilen kann.
Um die Begleitung auch qualitativ besser machen zu können, möchte ich einen Bogensportleiter-Lehrgang beim DFBV machen. Mal sehen, wann das klappt, denn die DFBV-Homepage gibt mir leider nicht alle Informationen, die dazu nötig wären…

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Das leere Boot – eine Zen-Übung, um Ärger oder Zorn loszulassen.
Schuld ist immer das leere Boot!
Das versuche ich mir einzuprägen, wenn ich mich über mich selbst ärgere… 😛

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Lenka von Archerology bringt es mal wieder auf den Punkt!

Als ich bedauerte, dass mein Fokus oft nur auf dem Ziel und nicht bei mir ist – und ich bei Zuschauern unsicher werde, meinte sie: I am sure that you can regain your confidence very soon. Your coaches will be there by your side! Good luck!“
Gestern meinte Jens in einer Mail zu mir, dass ihm meine Eigenentwicklung im Anker und Schussablauf gefalle! Es tut so gut, wenn gesehen und anerkannt wird, wie sehr ich mir Mühe gebe! :yes:

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