häusliches Training

Gestern habe ich wieder Videos gedreht.
In die Linie komme ich nun deutlich besser. Trotzdem fand ich den Release irgendwie krampfig, musste aktiv die Finger öffnen. Um nicht mit der Zughand nach vorne zu kommen, habe ich sie starr im Anker gehalten. Irgendwie konnte das doch nicht stimmen! :??: Gut, dass ich morgens nach Monaten wieder mal den Schölz aus dem Bücherregal gezogen hatte…
Genau, da stand es doch: „die Finger werden entspannt (nicht aktiv geöffnet!)“. Dann fällt die Hand nach dem Lösen automatisch nach hinten.
Ich weiß, dass ich das schon mal konnte, ist aber eine ganze Weile her… :**:
Also habe ich es wieder probiert: in den Anker gehen, Linie – und auch im Anker die Zughand nicht „festhalten“, sondern in der Spannung und locker bleiben. Siehe da, auf einmal war der Release wieder (fast) locker! Hab‘ dann gleich nochmal ein paar Passen aufgenommen und siehe da: das sah auf einmal ganz anders aus! Das Gefühl war auch deutlich besser, fühlte sich richtig gut an! Das habe ich daraufhin mehrfach wiederholt, damit Körper und Geist es sich einprägen können.
Und heute gleich weiterüben, ich liebe mein Schießkino! :yes:

DSCN7851
Ein Backstop ist immer sinnvoll! Hier hat der Pfeil den Würfelrand durchschlagen… das wäre mit dem Langbogen nie passiert! 😉

Gestern startete der Wassergymnastik-Kurs. Das war ein guter Ausgleich zum nachmittäglichen Üben! Allerdings war ich zunächst etwas erstaunt: keine Schwimmnudeln, keine Musik… ein wenig „old school“: echte Gymnastik! 😛 Trotzdem sehr effektiv, und meine etwas verspannten Muskeln konnten sich durch die regelmäßigen Bewegungen wieder lockern.

Bei Aldi gibt es diese Woche kleine Turngeräte. Ich erinnerte mich an die Anregung aus der Reha, mich ab und zu „aufzuhängen“, um die Bandscheiben zu entlasten – und habe mir ein Türreck gekauft. Leider stellte sich heraus, dass keine meiner Durchgänge sich dafür eignet, da sie alle eng in Zimmerecken geschnitten sind bzw. die Türen selbst im Weg sind. Bleibt nur die Wohnungstür… dann können mir die Nachbarn beim „Abhängen“ oder bei Klimmzügen zusehen… :))
Immerhin kann man das Reck auch als Hilfe bei Sit-Ups oder Liegestützen verwenden.

Heute morgen habe ich meine Schussablauf-Datei aktualisiert. Ein sehr guter Tipp von CC, sich den Ablauf aufzuschreiben. Beim Schreiben und Lesen erinnert sich der Geist an die einzelnen Punkte. In meine persönliche Liste konnte ich bereits wieder neun Punkte einfügen. So verfeinert sich nach und nach der Ablauf, und es schadet nicht, sich diesen vor dem Training nochmal anzusehen. 😉

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