Gedanken…

Wie ich bereits für mich festgestellt habe, spiegelt der Bogen die eigenen Lebensthemen. Bei mir sind es vor allem: Konzentration, Achtsamtkeit und Geduld. Es kann aber auch der Umgang mit Erfolg oder Scheitern sein… es gibt vieles, das sich im Bogenschießen reflektieren kann!
Für jeden ist es der eigene höchstpersönliche Lebensweg. Seit ich mich bewusst auf den „Bogenweg“ begeben habe, denke ich mehr nach, setze mich mit mir auseinander, arbeite an mir. Eine spannende Reise hat begonnen…
Derzeit begegnen mir viele Aussagen, Sinnsprüche, Songs oder Zitate, die auf mich und das Bogenschießen passen. Ob sie jetzt aus dem Sportbereich, der Spiritualität oder aus niedergeschriebenen Erfahrungen kommen, oder mir im Parcours oder Training begegnen, ist dabei irrelevant. Um sie nicht zu vergessen, werde ich sie hier einbringen. Vielleicht ist ja auch für euch das Eine oder Andere dabei.:wave:

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An Weihnachten habe ich in der Zeitung eine Reportage über einen Skispringer gelesen. Da wird der österreichische Sportpsychologe Christian Uhl zitiert:
„Das Schlimmste, das passieren kann, ist, dass ein Athlet anfängt zu denken. Das klingt paradox. Nicht zu denken ist aber eine große Kunst, denn um nicht denken zu können, muss ich vorher ganz viel nachgedacht haben.“

Ist das beim Bogenschießen auch so? Wenn ja, wäre das „Nicht zu denken“ das „wahre“ instinktive Schießen?!?!

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„Die vier Gesetze der Spiritualität lehrt man in Indien…

Das erste Gesetz sagt:
„Die Person die Dir begegnet, ist die richtige“.
Das soll heißen, dass niemand rein zufällig in unser Leben tritt, alle Personen, die uns umgeben, die sich mit uns austauschen, stehen für etwas, entweder um uns etwas zu lehren oder uns in unserer Situation voranzubringen.
Das zweite Gesetz sagt:
„Das was passiert, ist das einzige was passieren konnte“.
Nichts, aber absolut nichts von dem, was uns passiert, hätte anders sein können. Nicht einmal das unbedeutenste Detail. Es gibt einfach kein: „Wenn ich das anders gemacht hätte…, dann wäre es anders gekommen…“ – Nein, das was passiert, ist das Einzige was passieren konnte, und musste passieren, damit wir unsere Lektion lernen, um vorwärts zu kommen. Alle, ja jede einzelne der Situationen, die uns im Leben widerfahren, sind absolut perfekt, auch wenn unser Verstand und unser Ego sich widersetzen und es nicht akzeptieren wollen.
Das dritte Gesetz sagt:
„Jeder Moment, in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment“.
Alles beginnt genau im richtigen Moment, nicht früher und nicht später. Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unserem Leben passiert, ist es bereits da, um zu beginnen.
Hier das vierte und letzte Gesetz:
„Was zu Ende ist, ist zu Ende“.
So einfach ist es. Wenn etwas in unserem Leben endet, dient es unserer Entwicklung. Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen, beschenkt mit den jetzt gemachten Erfahrungen.

Ich glaube, dass es kein Zufall ist, dass Du das hier jetzt liest. Wenn dieser Text Dir heute begegnet, dann deshalb, weil Du die Voraussetzungen erfüllst und verstehst, dass nicht eine einzige Schneeflocke irgendwo auf dieser Welt aus Versehen auf einen falschen Ort fällt!

Lass es Dir gut gehen. Liebe mit Deinem ganzen Sein und sei glücklich ohne Ende!“
Quelle: unbekannt

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Wege ändern sich. Veränderungen machen oft Angst. Trotzdem ist es gut sich auf den Weg zu machen und nicht im Alten zu verharren und dabei seelisch zu verdorren…
Musik-Video „Whole world is watching“

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„Hunger Games“ (Tribute von Panem) hat mich zwar nicht zum Bogenschießen gebracht, aber ich finde darin vieles zum Nachdenken. Wo geht es hin mit unserer Welt?
Musik-Video „Hanging Tree“

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„Was habe ich letztes Jahr gemacht?“ Mindmap macht Vergessenes bewusst und lässt sich auf alle Lebensbereiche übertragen.

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Gedanken über das Bogenschießen:
Archerology

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Am 19.06.14 habe ich das erste Mal bei „dem Reisenden“ trainiert.
Auf Facebook habe ich dazu geschrieben:
„Notizen gemacht, nachgespürt… was sagt der Körper, was sagt das Hirn? Wo komme ich her, wo will ich hin? Der eigene Weg ist wie ein 3D-Parcours…
Das Gehirn verarbeitet noch, Endorphine tun eben gut und helfen beim Lernen, Konzentrieren und Behalten… Die Lage ist weder ernst noch hoffnungslos! Das Fluchen kommt vielleicht erst später, aber bis dahin ist hoffentlich was hängen geblieben… 😉
Erster Meter von 10 km… aber losgegangen -> gutes Gefühl!“

Er schrieb mir zurück:
„Der ERSTE Schritt hat immer schon ein Vorgeschichte, und zwar die Entscheidung: ja ich will gehen. Nur die, die die Entscheidung treffen, haben die Chance etwas zu verändern, egal ob besser oder schlechter, aber es ist IMMER eine Erfahrung die unsere Fähigkeiten erweitert und am Ende zu einem Fortschritt führt. Nur wer sich nicht bewegt lernt auch nichts dazu.“

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Tolles Heft – lohnt sich für jeden, der sich auf den Weg machen möchte (egal auf welchen… 😉 )!

GEO Wissen: Lebenssinn